Fluglärm bleibt Topthema für die deutschen Airports


25 Apr 2018 [16:23h]


Fluglärm bleibt Topthema für die deutschen Airports

Foto: Carstino Delmonte

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Aus Anlass des heutigen 21. internationalen Tages gegen Lärm erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel: „Das diesjährige Motto „Laut war gestern“ verdeutlicht, dass unsere Umwelt prinzipiell in den letzten Jahren leiser geworden ist und gleichzeitig die Anstrengungen weiter gehen.“

Berlin – Und die Bemühungen der Flughäfen haben Erfolg. Dies jedenfalls sagt der Lobbyverband „Arbeitsgemeinschaft Deutsche Verkehrsflughäfen“. Wie die regelmäßige Umfrage des Umweltbundesamtes (UBA) zur Lärmbetroffenheit in Deutschland zeigt, ist die Belästigung durch Fluglärm in den letzten Jahren gesunken.

„Wir arbeiten intensiv daran, die Anwohner noch besser vor Fluglärm zu schützen und den Lärm an den Standorten weiter zu verringern. Dabei setzen die Flughäfen auf den aktiven und passiven Schallschutz. Der Einsatz moderner Flugzeuge wird durch eine intelligente Weiterentwicklung der lärmabhängigen Flughafenentgelte unterstützt,“ führt Beisel aus.

Lärmabhängige Start- und Landegebühren kamen bereits in den 1970er Jahren zum Einsatz. Seither sind die Flugzeuge, die auf deutschen Airports starten und landen leiser geworden. Der Anteil der lärmabhängigen Entgelte hat sich seit 2012 verdoppelt. „Solche Zuschläge orientieren sich nicht nur an allgemeinen europäischen und bundesweiten Anforderungen, sondern berücksichtigen regionale und lokale Besonderheiten.

Auch weitere Initiativen zum Lärmschutz unterstützten die deutschen Flughäfen, so etwa bei optimierten Anflugverfahren und der Flugroutenplanung. Gemeinsam mit den Airlines und der Flugsicherung arbeiten wir laufend an der Optimierung von An- und Abflugverfahren, um so wenige Menschen, wie irgend möglich durch Fluglärm zu beeinträchtigen“, so Beisel.

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